Homöopathie gegen Akne?

Dr. Leonora Schwarz / pixelio.de

Akne ist eine Erkrankung des Talgdrüsenfollikels, die eine Reihe entzündlicher Effloreszenzen wie Papeln, Pusteln und Knoten entstehen lassen kann. Acne vulgaris ist dabei die bekannteste Form der Akne. Sie wird durch einen verstärkten Androgeneinfluss bedingt, der während der Pubertät auftritt und in aller Regel mit Anfang 20 wieder abklingt. Sie gehört zu den häufigsten Hautkrankheiten.

Gerade männliche Jugendliche haben während der Pubertät stark mit ihrer Akne zu kämpfen. Oft werden allerlei Hausmittel und Mittel aus der Apotheke versucht, um die Pickel und Mitesser los zu werden. Gerade in dieser Zeit ist jeder Jugendliche darauf bedacht, wie er bei anderen ankommt. Akne passt hier rein gar nicht in das Idealbild der Jugendlichen. Wirkt keins der versuchten Mittel versuchen es einige inzwischen auch mit Mitteln aus dem Bereich der Homöopathie.

Alternative Homöopathie gegen Pickel

Mittlerweile gibt es einige Ansätze in der Homöopathie, wie man Akne erfolgreich behandeln kann. Da der Grundsatz der Homöopathie besagt, dass man Gleiches mit Gleichem behandeln soll, heißt das auch in diesem Fall, dass eine Substanz, die in einer hohen Dosierung Akne und Pickel auslösen kann, niedrig dosiert gegen Akne helfen kann. Wird nun eine homöopathische Substanz mit einer ähnlichen Wirkung wie die der Krankheit niedrig dosiert eingenommen, so soll die Lebenskraft ihre Verstimmung selbst erkennen und sich regenerieren können. Hierzu findet man auch einige sehr interessante Informationen auf pickel-berater.de.
Homöopathische Mittel gegen Akne sind zum Beispiel:

  • Abrotanum
  • Anacardium
  • Apis mellifica
  • Acidum nitricum
  • Hepar sulfuris
  • Juglans regia
  • Kalium chloratum
  • Natrium phosphoricum
  • Pulsatilla pratensis

Für Homöopathie bei Akne eignen sich die Potenzen D6 und D12. Einige homöopathische Mittel werden auch in besonders niedrigen Potenzen von D1 bis D4 angewendet. In der Apotheke findet man die homöopathischen Substanzen in Tropfen-, Tabletten- , Salben- und Globuliform. Die Beratung durch einen Apotheker oder Homöopathen ist vor Einnahme der Substanzen grundsätzlich sinnvoll. Nicht jede Substanz wirkt bei jedem gleich.

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6 Kommentare auf Homöopathie gegen Akne?

  1. Stefanie
    15. September 2011 at 09:46 (3 Jahre ago)

    Ein Versuch mit Homöopathie kann mit Sicherheit nicht schaden. Ich würde jedoch nicht einfach herumexperimentieren, sondern lieber einen erfahrenen Heilpraktiker ranlassen. Nicht umsonst heißt es, dass es fünf Jahre dauert, bis man die Homöopathie wirklich beherrscht.

  2. Z
    16. November 2011 at 02:13 (3 Jahre ago)

    Wer ein bisschen Hintergrundwissen in den Naturwissenschaften hat und mal logisch an die Sache rangeht, wird feststellen dass es sich bei Homöopathie nur um Placebo handelt. Die Wirkstoffe sind meist so oft verdünnt, dass sich ncihtmal mehr ein einziges Molekül des ursprünglichen Stoffs im Produkt befindet. Aber gerade durch diesen Placeboeffekt hilft es vielen Menschen.

  3. Anke 90
    1. September 2012 at 21:07 (2 Jahre ago)

    Da muss ich meinem Vorposter Recht geben. Homöopathie ist auch meiner Ansicht nach Plazebo. Was allerdings wirklich wirkt sind Hausmittel wie Teebaumöl und Heilerde.

    LG Anke

  4. Maier Iris Heilpraktikerin
    18. Oktober 2012 at 10:27 (2 Jahre ago)

    Es gibt viele homöopathischen Mittel die bei Akne vulgaris gute Erfolge erzielen.Ich habe sehr gute Erfahrungen mit homöopathischen Mitteln ab der Potenz C 30 gemacht. Diese Potenzen decken nicht nur die Symptome auf der körperlichen Ebene ab, sondern auch auf der psychischen. Das Arzneimittel muß natürlich auf Grund der jeweiligen Symptome des Menschen herausgesucht werden. Dabei müssen die körperlichen Beschwerden, psychischen Hintergründe, erbliche Belastungen uvm miteinbezogen werden. Das bedeutet: Es sollte eine Erstanamnese gemacht werden, um das Mittel der Wahl zu finden. Einen großen Stellenwert haben hierbei die emotionalen Symptome. da hinter Akne vulgaris ein psychisches Thema steht, sollte dieses auch mitbehandelt werden.

    LG I. Maier

  5. Marika
    23. Dezember 2012 at 16:21 (2 Jahre ago)

    Also ich muss Z und Anke berichtigen.
    Ich war auch skeptisch, aber da es meinen Hund auf Globilis sehr viel besser geht. Er stinkt nicht mehr und verträgt auch die Lebensmittel besser (Lebensmittelallergie) und er weiß garantiert nicht was ich ihm da gebe, kann ich mit Bestimmtheit sagen es hilft.
    Marika

  6. Hotzenplotz
    20. März 2013 at 13:55 (1 Jahr ago)

    Natürlich kann Homöpathie nur Placebo sein.
    Für mich der eindeutigste Beweis:
    Das Baby meiner Freundin liegt aufgrund seiner bald herauswachsenden Zähne sehr traurig, schreiend und leicht fiebrig im Bett. Zwei Kügelchen Belladonna und die Symptome klingen innerhalb von 10 Minuten ab und es ist wieder fröhlich. (Und das nicht nur einmal… “War ja eh nur Zufall”) So ein Baby, das außer “da,da,da” nicht recht viel von sich geben kann, hat sich da ja mal ganz schön was eingeredet…
    Ich glaub ich werd ihm mal einen Aufsatz über Mikrobiologie und Homöpathie zum Lesen geben, dann muss es beim nächsten mal nicht nur Zucker essen sondern kann zu besseren und viel gesünder wirkenden Antiobiotika greifen…

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