Neben den regulären Medikamenten der verschiedenen Pharmakonzerne, setzen zunehmend viele Tierärzte und Hundebesitzer beim Hund Homöopathie als Alternative Medizin ein. Wie beim Menschen, so geht auch beim Hund Homöopathie zurück auf die Erkenntnisse des Begründers der Homöopathischen Lehre, Samuel Hahnemann.
Der Arzt und Apotheker Samuel Hahnemann erforschte im 19. Jahrhundert das sogenannte Ähnlichkeitsprinzip. Nach dem Motto „Ähnliches möge mit Ähnlichem behandelt werden“, setzte er in der Krankheitsbekämpfung pflanzliche und mineralhaltige Stoffe ein, die in hoher Dosis verwendet bei gesunden Personen die gleichen Krankheitserscheinungen hervorriefen, wie bei den Erkrankten.
Heute hat sich diese Therapiemethode als sanft und frei von Nebenwirkungen bewährt, und so besteht kein Hinderungsgrund, auch beim Hund Homöopathie mit seinen positiven Wirkungen einzusetzen.
Die ausschließlich in Apotheken erhältlichen Arzneistoffe, haben durch Verreibung oder Verschüttelung eine energetische Umwandlung, das sogenannte Potenzieren, erfahren und sind in unterschiedlichen Stärken erhältlich. Als Trägerstoff wird für die Globuli oder Tabletten üblicherweise Rohr- oder Milchzucker (Saccharose oder Lactose) verwendet. Tinkturen enthalten Alkohol-Wasser-Gemische und werden daher in der Hund-Homöpathie seltener angewendet.
Die Dosierung schwankt je nach Größe des Hundes und kann bei Globuli beispielsweise zwischen fünf und zehn Kügelchen schwanken. Zur Anwendung und Dauer sollte ein Tierarzt befragt werden. Darüber hinaus sollten Hundebesitzer wissen, dass auch beim Hund Homöopathie zunächst zu starken Erstreaktionen führen kann, die aber im Heilungsprozeß abklingen.