Nr. 4 Kalium chloratum - Salz der Schleimhäute
Der Einsatz von Kalium chloratum hat sich vor allem zur Behandlung von Entzündungen bewährt, die bereits fortgeschritten sind, also sich schon im 2. Entzündungsstadium befinden.
Im 2. Entzündungsstadium sondern derartige Erkrankungen häufig weißlichen, zähen Schleim ab, z.B. als Schnupfen oder Sputum. Da sich solche Entzündungen überall im Körper abspielen können, ist Kalium chloratum vielseitig einsetzbar.
Ein weiteres Anwendungsgebiet ist die Behandlung von Heißhunger und die Behandlung von Impfreaktionen und Arzneimittelnebenwirkungen, wobei man hier bei nicht klarer Ursache besser den Arzt konsultieren sollte.
Äußerlich kann Kalium chloratum gegen Besenreiser und Couperose helfen. Dazu kann man eine Salbe aus Nr. 4 verwenden und ergänzend Tabletten davon einnehmen. Kalium chloratum ist wohl eines der Musterbeispiele welches auf die Aussage von Paracelsus: „Dosis sola facit venenum“- Allein die Dosis macht das Gift, zutrifft.
Denn entsprechend dosiert wird Kaliumchlorid auch als Giftspritze oder zu Abtreibungen genutzt, was wieder einmal belegt, dass einzig die Dosis entscheidet ob es Gift oder Heilmittel ist. Die äußerlichen Anzeichen die auf den Einsatz von Eisenphosphat schließenlassen (Anlitzzeichen) sind oft wie folgt beschrieben:
- käsige/ milchige Haut
- blau-weiße Hautfarbe
- verklebte Augen
- mehlige Hautschuppen
- geschwollene Lymphknoten
- weiß belegte Zunge
- fadenziehender Speichel
Man kann Kalium chloratum sowohl innerlich als auch in Form einer Salbe anwenden. Die empfohlene Potenz hierbei ist D 6 mit einer Dosierung von 3*3 Tabletten täglich.
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