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Gesunde Zähne

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Der meiste Anteil der Mundhygiene spielt sich zuhause ab. Wer sich mindestens zweimal pro Tag die Zähne putzt, fragt sich, ob nicht eine zusätzliche professionell durchgeführte Zahnreinigung von Nutzen wäre. Die Mundhygiene hängt tatsächlich davon ab, wie gründlich die heimische Zahnhygiene gehandhabt wird. Experten empfehlen zudem die regelmäßige Anwendung einer Geleecreme mit schützendem Flourid.

Eine professionelle Zahnreinigung gibt Sicherheit

Bei der Zahnreinigung durch den Zahnarzt werden unter mithilfe unterschiedlicher Instrumente lästiger Zahnstein und Beläge, wie beispielsweise Speisereste sowie diverse Ablagerungen, sicher entfernt. Dadurch haben Bakterien, die hauptsächlich die Entstehung von Parodontitis sowie Karies forcieren, ihre Grundlage verloren. Untersuchungen haben ergeben, dass diese zusätzlichen Bemühungen die Lebensdauer der Zähne tatsächlich verlängern kann. Zuhause sollte als Ergänzung auf zuckerintensive Mahlzeiten verzichtet werden und die tägliche Mundhygiene mithilfe einer Interdentalbürste weiterhin regelmäßig angewandt werden.

Zahnerosion – schleichende Zerstörung

Bei der Zahnerosion handelt es sich um eine langsame Zerstörung der gesamten Zahnsubstanz. Sie wird vor allem durch sehr säurehaltige Nahrungsmittel, die den pH-Wert im Mundraum verändern, ausgelöst. Als Folge davon steigt der Säuregehalt im Speichel und es entstehen Zahnfleischentzündungen oder mindestens Zahnfleischreizungen, durch die der Zahnschmelz praktisch abgetragen wird.

Dies kann vermieden werden, wenn auf säurehaltige Getränke und Speisen öfter verzichtet wird. Hierzu zählen beispielsweise sogenannte Softdrinks (Limonaden) sowie reine Fruchtsäfte, Alkohol und einige Obstsorten.

Die Zähne sollten nach dem Genuss dieser Nahrungsmittel nicht sofort geputzt werden, da durch die mechanische Bearbeitung mit der Zahnbürste der empfindliche Zahnschmelz Schaden nehmen kann. Die übliche Mundhygiene sollte nach etwa dreißig Minuten stattfinden. Fluoridhaltige Pflegeprodukte bieten dabei zusätzlichen Schutz, da sie Säure binden. Kaugummi kauen ist eine weitere Möglichkeit das Gleichgewicht der Mundflora wiederherzustellen, da vermehrte Speichelbildung die Säure verdünnt. Des weiteren können bestimmte Lebensmittel erhöhte Säurewerte neutralisieren wie beispielsweise kalziumreiche Milchprodukte.

Zahnimplantate – unkompliziert und lange haltbar

Eine sehr elegante Form der ‘Dritten’ sind Zahnimplantate. Es gibt zwei unterschiedliche Methoden, die sich im Zeitaufwand unterscheiden. Die traditionelle Methode sieht vor, dass der Kieferknochen zuerst mit Löchern versehen wird. Diese werden mit einer Halterung befüllt und danach mit Schleimhaut überzogen. Nach Ablauf mehrerer Monate ist der Kieferknochen mit der künstlichen Zahnwurzel verwachsen und das Zahnimplantat kann befestigt werden. Bei der schnelleren Methode wird auf eine Vorbereitung des festen Ankers verzichtet. Diese Implantate lassen sich nach Ablauf von etwa vierzehn Tagen wie ganz normale, eigene Zähne benutzen. Bisher wurden keine erheblichen Unterschiede während der Handhabung festgestellt.

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